
99 Jahre Pfänderbahn-Geschichte erleben
Erleben Sie die faszinierende Geschichte der dritten Seilschwebebahn Österreichs: von den ersten Dampfzahnrad-Projekten 1906 bis zur modernen Großraumkabine. Weitsicht in Natur, Unternehmen und Technik. Über 42 Millionen Fahrgäste seit 1927 – eine Erfolgsgeschichte mit visionären Pionieren und architektonischen Meisterwerken!
- Dreifache Weitsicht – Natur, Unternehmen und Technik am Pfänder
- Weitbekannte Fernsicht – Panoramablick als Naturphänomen
- Wirtschaftliche Weitsicht – Erschließung neuer Tourismusattraktion
- Technische Weitsicht – 70+ Jahre Anpassung an technische Anforderungen
Das Pfänderbahn Museum – 99 Jahre Pioniergeist und Weitsicht!
Eine Geschichte geprägt von dreifacher Weitsicht
Erleben Sie die faszinierende Entwicklung der Pfänderbahn, die seit 1927 Natur, Unternehmen und Technik auf einzigartige Weise verbindet. Von der weitbekannten Fernsicht bis zur visionären Erschließung einer ganzen Region – hier wird Geschichte lebendig!

Pioniere mit Vision
Schon im Biedermeier war der Pfänder ein beliebter Aussichtspunkt. Doch erst die Elektropioniere Jenny und Schindler wagten 1906 das große Projekt einer elektrischen Zahnradbahn. Nach dem Ersten Weltkrieg griffen mutige Bregenzer Bürger die Idee wieder auf und verwirklichten 1927 einen Traum: die dritte Seilschwebebahn Österreichs!

Architektonische Meisterleistung
Der renommierte Architekt Willibald Braun (1882-1969) schuf mit den Pfänderbahn-Stationen architektonische Pionierarbeit. Ohne Vorbilder für Seilbahnstationen ging er unbelastet an die neue Aufgabe heran und erschuf zeitlose Bauwerke, die heute noch begeistern.

Die Kinz-Dynastie
Eine Familiengeschichte voller Weitsicht! Von Ferdinand Kinz, der 1880 das Pfänderhotel kaufte, über seinen Sohn Dr. Ferdinand Kinz als Bürgermeister und Projektinitiator bis hin zu DDr. Hubert Kinz, der 48 Jahre lang als Vorstand das Unternehmen prägte. Heute führt DI Thomas E. Kinz die Tradition fort.

Technische Evolution hautnah
Erleben Sie die faszinierende technische Entwicklung von den ersten Holzkabinen 1927 über die revolutionären Leichtmetall-Kabinen 1938 bis zu den modernen 80-Personen-Großraumkabinen von 1994. Jede Epoche brachte bahnbrechende Innovationen!

42 Millionen Geschichten
Seit der Eröffnung haben über 42 Millionen Menschen die Pfänderbahn genutzt. Von Albert Bilger 1932 als millionstem Fahrgast bis zu Tina Schneider-Kustos aus Pforzheim – jeder Besucher ist Teil dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte!

Herausforderungen gemeistert
Von der deutschen Grenzsperre 1933 über die Kriegsjahre bis zur Corona-Pandemie 2020 – die Pfänderbahn bewies immer wieder Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit. Diese Resilienz macht sie zu einem wahren Vorarlberger Erfolgsmodell!

Zeittafel zur Geschichte der Pfänderbahn
1927

Als dritte österreichische Personen-Seilschwebebahn wird die Pfänderbahn am 20. März eröffnet.
1932
Als einmillionster Fahrgast seit Bestehen der Bahn wird der Hochschüler Albert Bilger aus Baden mit einem netten Geschenk überrascht.
1933
Die deutsche Reichsregierung erlässt mit 1. Juni eine Grenzsperre. Die Pfänderbahn AG rutscht dadurch in die roten Zahlen. Der Anteil an reichsdeutschen Gästen sinkt um fast 50 %.
1935
Durch den Ausbau der Schlauchabfahrt über die Alpe Kälbelen Mesmerreute bis in die Stadt gewinnt der Pfänder besonders für die skibegeisterte Jugend erhöhten Anreiz.
1936
Aufhebung der Tausendmarksperre ab 11. Juli. Großer Aufschwung bei der Pfänderbahn durch die KdF-Aktionen.
1938
Mit dem Anschluss Österreichs und der Bildung des Großdeutschen Reiches bricht eine starke Aufwärtsentwicklung an. Um den Ansturm zu meistern, werden die alten Holzkabinen durch Kabinen aus Leichtmetall ersetzt.
1939 – 1945
Der Besucherstrom bricht auch in den Kriegsjahren nicht ab. Bei Herannahen der alliierten Truppen wird die Zerstörung der Betriebsanlage verhindert.
1948
Das Tragseil II wird nach 22 jähriger Auflagezeit und einer kleinen Beschädigung zu Kriegsende durch einen Granatsplitter ausgetauscht.
1953
Mit 1. März übernimmt DDr. Hubert Kinz als Vorstand die Leitung der Geschäftsführung.
1954
Der Einbau einer Plattformwaage in der Talstation vereinfacht den Personeneinlass.
1955
Der Sessellift Hintermoos (Maldona) wird im November in Betrieb genommen. Projekt und Konstruktion stammen von Betriebsleiter Ing. Karl Fink.
1959

Die gesamte Betriebsanlage wird nach einem Projekt von Betriebsleiter Ing. Karl Fink von den Firmen VÖEST und BBC umgebaut.
1960
Wiederaufnahme des Betriebes mit neuen Leichtmetallkabinen, die nun 38 Personen fassen.
1961
Die Pfänderbahn AG erwirbt die Mehrheit der Brandner Seilbahnen- und Skilift GmbH in Brand. Diese Tochtergründung wird 1962 in Bergbahnen Brand GmbH umbenannt.
1971
Der 1949 errichtete Stangen-Schlepplift Pfänderdohle und der 1955 erbaute Sessellift Hintermoos werden abgebaut. Beide Liftanlagen werden als Schlepplifte neuer Bauart errichtet.
1974
Durch den Neubau des Berghaus Pfänder nach dem Abbrand des alten Pfänderhotels ist wieder für die Bewirtung gesorgt.
1977
Die Pfänderbahn feiert ihr 50jähriges Bestehen.
1994 – 1995

Die Pfänderbahn wird komplett neu errichtet. Großraumkabinen für 80 Personen werden angeschafft. Eine Diskussion über die neue 54 Meter hohe “Pfänderstütze” wird entfacht. Die Vorteile der neuen Stütze überwiegen. Die Gegenstimmen verstummen.
1998
Im Januar werden die Anteile an den Bergbahnen Brandnertal an die Gemeinden Brand und Bürserberg verkauft. Das neue Pfänderbahn Museum wird eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit bei Einheimischen und Gästen.
1999
Nach einem mehrmonatigen Bau eröffnet das neue Pfänderbahn – Parkhaus in der angrenzenden Schillerstraße. Mit den seinen 134 Abstellplätzen wird das Parkplatzproblem im Stadtteil wesentlich verbessert. Am 7. Mai begrüßt die Pfänderbahn den 26.000.000sten Fahrgast.
2000
Mit der Neugestaltung des Zuganges zur Pfänderbahn und des Umbaus des Parkplatzes ist Ende Mai die Neugestaltung der Pfänderbahn, die mit dem Neubau 1994/95 begonnen hat, vollendet. Dank der neuen Schrankenanlage erhalten Pfänderbahn-Besucher 2 Stunden freie Parkzeit.
Im August übersteigt die Zahl der Fahrgäste zum ersten Mal seit dem Umbau 1994/94 die magische Zahl von über 100.000 Personen in einem Monat. Die Pfänderbahn befördert genau 105.632 Personen. Besonders die neu eingeführte Bodensee-Erlebniskarte trägt dazu bei.
2001
Nach genau 48 Jahren als Vorstand der Pfänderbahn AG wechselt DDr. Hubert Kinz, Ende Februar in den Aufsichtsrat. In seine Funktionsperiode fallen viele wegweisende Entscheidungen (siehe oben). Ab 1.3.2001 übernimmt sein Sohn DI Thomas E. Kinz den Alleinvorstand der Pfänderbahn AG.
Am 7. Juni begrüßt der neue Vorstand den 27.000.000sten Fahrgast in der Talstation. Inge Trappen aus Essen ist die Glückliche.
2002
Die Pfänderbahn feiert ihr 75jähriges Bestehen. Der Kinderspielplatz am Pfänder wird vergrößert und mit der zu jener Zeit längsten Trockenrutsche Vorarlbergs ausgestattet.
2005
Ab Frühjahr bereichert das Seepanorama – eine Aussichtskanzel mit fotografischem Panorama – die Attraktionen für die Pfänderbesucher. Im April wird Andrea Wanger aus Winterthur (CH) als 29.000.000ste Besucherin geehrt. Um in den Wintermonaten eine bessere Aussicht aus den Kabinen der Pfänderbahn zu ermöglichen, werden im November beheizte Frontscheiben eingesetzt.
2007
Die Pfänderbahn Bregenz feiert ihr 80-jähriges Jubiläum und empfängt im April den 30.000.000sten Fahrgast.
2016
Nach dem Ende der Greifvogel-Flugschauen im Jahr 2015 wird die ehemalige Adlerwarte erstmals neu bespielt: Im Rahmen der Sommerausstellung “Hor(s)t der Kunst”, kuratiert von Gregor Koller, gestalten verschiedene Künstler jeweils eine Voliere.
2017
Die Pfänderbahn feiert ihr 90-jähriges Jubiläum mit einem großen Veranstaltungswochenende und vielen Aktionen für die Gäste.
2018
Im September begrüßt die Pfänderbahn mit Sarah Liebner aus Ebelsbach den 37.000.000sten Fahrgast.
2019
Ein ereignisreiches Jahr. Im Juni werden der neue Seminarraum in der Bergstation und die 360°-Panoramaterrasse auf deren oberstem Dach eröffnet. Ende Juli wird die Pfänderbahn erneut mit dem Gütesiegel “Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen” ausgezeichnet. Im September feiert der beliebte Pfänderlauf das 25. Jubiläum.
2020
Von 15. März bis 15. Mai wird der Betrieb aufgrund der Corona Maßnahmen eingestellt.
2022
Nach 27 Jahren Nutzungsdauer wird das Zugseil durch die Firma Fatzer erneuert. Eine 32 mm Sonderanfertigung des neuen Seils der Spezialfirma aus Romanshorn wird mit Hilfe einer einmaligen Spleiß-Brücke montiert. Durch die Enge der Talstation vereinfacht es diese Hängebrücke, am offenen Seil zu arbeiten.
2023
Claudiane Vuarnoz aus Echallens (CH) wurde am 10. Juli als 40.000.000ster Fahrgast begrüßt.
2024
Am 6. August 2024 begrüßt die Pfänderbahn AG ihren 41.000.000sten Besucher. Anne-Cathrin Engels aus Olpe.
2026
Am 6. April 2026 begrüßt die Pfänderbahn AG ihren 42.000.000sten Besucher. Tina Schneider-Kustos aus Pforzheim.
2026
Gemeinsam schreiben wir die Geschichte der Pfänderbahn weiter.









