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Geschäftsbedingungen

Allgemeines

Die Pfänderbahn AG schließt Verträge über die Beförderung von Waren und Personen ausschließlich aufgrund der Beförderungsbedingungen, dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen eines Vertragspartners, insbesondere von Reisebüros und Busveranstaltern, gelten nur bei gesonderter schriftlicher Vereinbarung mit den Organen der Pfänderbahn AG. Die Geschäftsbedingungen bleiben, auch bei allfälliger Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen, im Übrigen gültig. Alle Ergänzungen oder Abänderungen der allgemeinen Geschäftsbedingungen oder von Verträgen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung mit den Organen der Pfänderbahn AG. Dies gilt auch für das Abgehen vom Schriftformerfordernis.

Die beförderten Personen und Vertragspartner nehmen zur Kenntnis, dass der Gesellschaft zurechenbare Personen nicht bevollmächtigt sind, Erklärungen abzugeben, die von diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen der Pfänderbahn AG abgehen.

Es gelten bei allen Beförderungen die Beförderungsbedingungen, insbesondere jene für Kinder, der jeweiligen Liftanlage der Pfänderbahn AG.

Kontrolle und Missbrauch

Bei der Pfänderbahn AG wird durch die Kartenleser die Gültigkeit der Karten kontrolliert. Die Liftkarten und Berechtigungsnachweise bei Sondertarifen (z. B. Ausweise) sind den Bediensteten der Pfänderbahn AG auf Verlangen vorzuweisen. Die Jahreskarten sind nicht übertragbar. Die 1, 2, 4, 8 und 12 mal Fahrtenkarten sind übertragbar. Die 1 und 2 mal Fahrtenkarten haben eine befristete Geltungsdauer von einem Jahr, die 4, 8 und 12 mal Fahrtenkarten eine solche von zwei Jahren, je ab Ausstellung. Der nachträgliche Umtausch gegen eine andere Liftkarte oder eine Verschiebung der Gültigkeitsdauer sind nicht möglich. Jede missbräuchliche Verwendung hat den sofortigen Entzug der Liftkarte und die Einhebung eines Straftarifes laut Aushang der jeweils gültigen allgemeinen Tarifbestimmungen zur Folge. Eine Strafanzeige bleibt vorbehalten. Bei Verstoß gegen die Beförderungsordnung erfolgt der Ausschluss von der Beförderung. In schweren Fällen erfolgt der ersatzlose Entzug der Liftkarte und Strafanzeige bei der Behörde.

Vermittlungen für Leistungen Dritter

Die Pfänderbahn AG bietet Kombitickets mit den Vorarlberg Lines sowie Pauschalen mit dem Berghaus Pfänder, dem Gasthaus Pfänderdohle und Kutschenbeförderungen lediglich als Vermittler für diese Gesellschaften und Betriebe an. Die Pfänderbahn AG wird diesbezüglich nicht Vertragspartner der Kunden.

Es gelten für diese Dienstleistungen die jeweiligen allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vertriebspartners.

Verlust von Bahnkarten

Grundsätzlich werden verlorene Liftkarten nicht ersetzt. Der Verlust einer Jahreskarte, dessen Inhaber namentlich erfasst ist, kann bei unseren Kassen gemeldet werden. Bei Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität (Ausweis) besteht die Möglichkeit, diese Liftkarte bei den Zutrittskontrollen zu sperren und eine Ersatzkarte bei Bezahlung einer Depotgebühr zu bekommen. Ohne Vorlage des Kaufbeleges können grundsätzlich keine Ersatzkarten ausgestellt werden.

Rückvergütungen

Die Nichtausnützung der Liftkarte wegen Schlechtwetter, Ausfall von Anlagen, Krankheit, Verletzung, unvorhergesehener Abreise oder ähnliches ergibt keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Verlängerung.

Allgemeine Tarifbestimmungen

Die Allgemeinen Tarifbestimmungen, Preislisten und die behördlich genehmigten Beförderungsbedingungen sind Bestandteil des Beförderungsvertrages. Mit dem Kauf des Fahrausweises anerkennt der Fahrgast die nachstehenden Bestimmungen und verpflichtet sich dieselben einzuhalten.

Alle Angaben in Prospekten, Rundschreiben und Katalogen von Anbietern, die nicht auf den Prospekten der Pfänderbahn AG gedruckt sind oder nicht in der Homepage der Pfänderbahn AG enthalten sind, sind unverbindlich.

Alpinhinweis, Wegehaltung

Der Bergbereich der Pfänderbahn AG ist alpines Gelände. Die beförderten Personen sind verpflichtet, dafür geeignete Kleidung und geeignetes Schuhwerk mitzuführen.

Auch im Sommer kann das Wetter am Berg rasch umschlagen und sich ändern. Die beförderten Personen haben im Rahmen der Eigenverantwortung darauf Rücksicht zu nehmen.

Die Wege am Pfänder werden nicht von der Pfänderbahn AG gehalten und stehen im Eigentum Dritter. Die Pfänderbahn AG hat keine Wegehalterhaftung. Im Winter erfolgt auf diesen Wegen kein Winterdienst.

Rechtsfall und Gerichtsstand

Für alle zwischen der Pfänderbahn AG und ihrem Vertragspartner abgeschlossenen Verträge und für alle sich aus dem rechtswirksamen Bestehen oder Nicht-Bestehen dieser Verträge ergebenen Ansprüche wird die Anwendung materiell-österreichischen Rechtes unter Ausschluss der Bestimmungen des Österreichischen Internationalen Privatrechtes vereinbart.

Als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten, sofern nicht gesetzlich ausgeschlossen, wird das für Bregenz jeweils sachlich zuständige Gericht vereinbart. Die Gesellschaft kann jedoch den Vertragspartner auch an einem anderen in- oder ausländischen Gerichtsstand belangen.

Pfänderbahn AG, Steinbruchgasse 4, 6900 Bregenz
Tel. +43 5574 42 160-0, office@pfaenderbahn.at